DSDS im Visier der Jugendmedienschützer

geschrieben am Februar 1, 2008 
abgelegt unter DSDS 2008

Drei DSDS-Castings haben wir hinter uns, nun ermitteln Jugendmedienschützer gegen DSDS. Der Stein des Anstoßes war wohl der Zusammenbruch von Raymund Ringele beim DSDS-Casting in Köln. Wie “spiegel online” berichtet haben jetzt die Jugendmedienschützer (KJM) gegen die Casting-Show ein Prüfverfahren eingeleitet. Dabei soll wohl im Mittelpunkt der Ermittlungen die “hämische Inszenierung” bei weniger begabten Kandidaten stehen. Bei “spiegel online” heißt es dazu: “Nach Auffassung der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) stelle sie im Rahmen eines offenen Castings Menschen bloß und könne damit zuschauende Kinder beeinträchtigen, sagte KJM-Vorsitzender Wolf-Dieter Ring”. Nun wird geprüft ob DSDS bei Kinder einen negativen Einfluß auf die “Entwicklung zu gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten” hat.

Angeblich soll ja die DSDS-Jury mit Dieter Bohlen, Anja Lukaseder und Bär Lesker durch ihre “brutalen Selektion ihre Auswahlkriterien als gesellschaftlich erwünscht und als Erfolgsrezept” darstellen. Nun frage ich mich was daran schlecht sein soll, wenn man sagt “nur die Besten kommen weiter”. Ich glaube der Knackckpunkt liegt in dem Auswahlverfahren der Kandiadaten bei DSDS. Entweder man sieht die ganz Schlechten oder die ganz Guten. Mittelmaß schafft es, denke ich, erst gar nicht vor die DSDS-Jury, es findet ja bekanntlich eine Vorselektion statt. Angeblich werden die Kandidaten ja als Querschnitt aller Kandidaten ausgesucht. Welche Kandidaten es aber nun wirklich vor die DSDS-Jury schaffen und nach welchen Kriterien sie ausgesucht werden, wer will das schon wissen. Freuen wir uns nicht wenn mal wieder Jemand dabei ist der wirklich singen kann? Dazu müssen wir aber auch die hören die es eben nicht können. Und damit diese Kandidaten dann nicht einen Herzkasper oder sonst was bekommen und die Welt für sie zusammenbricht sollten vielleicht auch schon die Eltern dieser zumeist sehr jungen Kandidaten ihren Sprößlingen mitteilen das das Showbiz sehr hart sein kann und mit Kritik nicht gespart wird.

Naja, warten wirs mal ab wie es weiter geht. Sollten die Jugendmedienschützer in ihrer nächsten Sitzung am 19. Februar der Meinung sein das RTL auf die Beanstandungen die sie in der letzten Staffel schon einmal gemacht haben nicht reagiert hat, droht RTL ein Bußgeld. Wie seht ihr denn dieses Problem? Sollte man vielleicht eine Altersbeschränkung bei DSDS einführen? Oder sehen die Jugendmedienschützer die ganze Sache einfach zu eng? Was meint Ihr.



geschrieben von: DSDS

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Kommentare

3 Responses to “DSDS im Visier der Jugendmedienschützer”

  1. Raymund in Krankenhaus eingeliefert : DSDS Highlights on Februar 2nd, 2008 3:50 pm

    [...] erlitt und am Mittwoch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Kein Wunder das sich da die Jugendmedienschützer einschalten. Raymund ist erst 17 Jahre alt. Wir wünschen Raymund natürlich gute Besserung. Du [...]

  2. Dieter Bohlen äußert sich zu den DSDS Vorwürfen bei Johannes B. Kerner : DSDS Highlights on Februar 5th, 2008 12:12 pm

    [...] Nachdem im ersten DSDS Casting der 17-jährige Raymund R. zusammengebrochen war schalteten sich die Jugendmedienschützer ein. Wie die “Bunte” heute schreibt sagt Dieter Bohlen bei Kerner, dass Raymund R. ein [...]

  3. Geldmacherei on Februar 7th, 2008 6:30 am

    Wenn ich mir die ganzen Kiddi Kommentare anschaue auf einschlägigen Video Seiten wie z.B. Youtube, dann bekommt man einen Brechreiz.

    Man sollte lieber Geld spenden, damit der RTL ordentlich verklagen kann. Ich meine der ist minderjährig und irgendwo haben die geldgeilen Leute von RTL auch eine Verantwortung. Demnächst grasen sie auch noch die ganzen Kinder und Jugendpsychiatrien ab, um ihre Einschaltquoten zu erhöhen, damit der “fernsehverblödete Mob” da draußen was zu lachen hat.

    Es gibt eine Grenze und die wurde hier meiner Meinung nach überschritten. Ob der simuliert hat oder nicht spielt dabei keine Rolle.